Viele Kundinnen stellen mir immer wieder dieselbe Frage: „Susanne, wie werde ich endlich meine Pickel los?“
Die ehrliche Antwort: Es gibt nicht die eine Lösung. Aber es gibt einen ersten Schritt, der entscheidend ist – und den du sofort selbst gehen kannst, bevor du verzweifelt in die Apotheke rennst oder den nächsten Hautarzttermin suchst.
Denn die Ursache für Pickel, Akne und andere Hautprobleme liegt häufig viel näher, als du denkst: in deinen Pflegeprodukten.
Warum du die Inhaltsstoffe deiner Pflege kennen solltest
Etwa 95 Prozent meiner Kundinnen beschäftigen sich kaum mit den Inhaltsstoffen ihrer Kosmetikprodukte. Sie verlassen sich auf Werbeversprechen, Empfehlungen aus der Parfümerie oder auf Marken, die sie schon lange nutzen.
Doch wenn die Haut trotz ständiger Produktwechsel nicht besser wird, liegt die Ursache meist genau dort: in den falschen Wirkstoffen.
Auf jedem Kosmetikprodukt findest du die Inhaltsstoffe – meist mit der Bezeichnung INCI oder Ingredients. Sie sind in der Reihenfolge ihres Gewichtsanteils aufgelistet. Ganz oben steht also der Hauptbestandteil.
Bei Cremes ist das in der Regel Wasser. Doch Wasser ist nicht gleich Wasser.
Was die Wasserqualität über deine Haut aussagt
Viele Hersteller verwenden einfaches Leitungswasser. Klingt harmlos, ist aber ein großer Unterschied, denn die Wasserqualität schwankt regional stark. Chlorhaltiges Wasser kann die Haut austrocknen.
Verwendet ein Hersteller dagegen Quellwasser oder gar Vollmondquellwasser, werden Wirkstoffe viel tiefer in die Haut transportiert – für sichtbar bessere Ergebnisse.
Das zeigt: Schon der erste Inhaltsstoff auf deiner Creme kann darüber entscheiden, ob deine Haut gepflegt oder belastet wird.
Naturöle oder Mikroplastik – worauf du wirklich achten musst
Nach dem Wasser folgt der Hauptwirkstoff. Im Idealfall ein hochwertiges Naturöl.
Ein gutes Beispiel ist Jojobaöl: Es zieht vollständig in die Haut ein, spendet Feuchtigkeit, hinterlässt keinen Fettfilm und sorgt für eine geschmeidige, glatte Haut.
Ganz anders verhalten sich Mikroplastik, Silikone oder Paraffine. Diese Stoffe legen sich wie eine unsichtbare Schicht auf die Haut. Sie verhindern, dass Wirkstoffe überhaupt eindringen können – und fördern damit genau das, was du vermeiden willst: Unreinheiten, Mitesser und Unterlagerungen.
Hinweis: Achte beim Kauf deiner Hautpflegeprodukte auf „ohne Mikroplastik“, „ohne Silikone“ oder „natürliche Inhaltsstoffe“. Das ist ein gutes Zeichen für echte Hautgesundheit.
Beispiel 1: Warum du auf Erdöl in Kosmetik verzichten solltest
Ein klassisches Beispiel ist eine handelsübliche Creme mit dem Hauptwirkstoff Paraffinum Liquidum – zu finden etwa bei bekannten Marken wie Nivea.
Dieser Stoff bildet eine wasserundurchlässige Schicht auf der Haut. Die Folge: Die Haut kann nicht mehr richtig atmen, es kommt zu einem Wärmestau, Mitesser entstehen, und die Haut trocknet langfristig aus.
Das Schlimme: Paraffine können sich sogar im Körper ablagern – in Leber, Niere und Lymphknoten. Viele Frauen entwickeln mit der Zeit sichtbare Äderchen auf Wangen und Nase, weil das Öl im Winter auf der Haut gefriert.
Mehr Infos und Produktanalysen findest du auf der unabhängigen Website kosmetikanalyse.org.
Beispiel 2: Meine Empfehlung – die BALANCE Creme für empfindliche Haut
Ganz anders sieht es bei meiner BALANCE Creme aus. Hier verwende ich reines Vollmondquellwasser der St. Leonhards Quelle (zur Quelle), kombiniert mit Rosenwasser und Jojobaöl als Basis.
Der Extrakt der Damaszenerrose (Rosa Damascena) wirkt beruhigend, entzündungshemmend und gleichzeitig antimikrobiell.
Jojobaöl versorgt die Haut mit Fett und Feuchtigkeit – ohne zu beschweren. Es zieht schnell ein, ist reich an Vitamin E und Mineralstoffen und hinterlässt ein wunderbar glattes Hautgefühl.
Alle Inhaltsstoffe kannst du direkt im Naturkosmetik-Shop FÜR DAS GUTE LEBEN nachlesen.
Mikroplastik im Make-up? Warum das fatale Folgen haben kann
Falls du flüssiges Make-up nutzt, lies jetzt genau weiter. In fast jedem flüssigen Make-up stecken Silikone oder Paraffine. Diese großmolekularen Stoffe sorgen dafür, dass die Farbe gleichmäßig auf der Haut liegt – aber sie blockieren die Poren.
Das Ergebnis: Deine Haut schwitzt unter einer unsichtbaren Schicht, der Talg staut sich, Poren verstopfen, und es entstehen Mitesser oder kleine weiße Erhebungen, sogenannte Milien.
Mein Tipp: Verwende Mineralpuder anstelle von flüssigem Make-up.
Er verbindet sich mit deiner Pflegecreme und verwandelt sich direkt auf der Haut in ein ebenmäßiges, pflegendes Make-up. Das Ergebnis: ein feines, mattes Hautbild und sichtbar kleinere Poren.
Wenn Pflege allein nicht reicht
Manchmal spielt auch deine Ernährung eine Rolle. Beobachte, ob bestimmte Lebensmittel Hautunreinheiten begünstigen.
Reagierst du sensibel auf Zucker, Fertigprodukte oder zu wenig Wasser? Dann kann es helfen, genau dort anzusetzen.
Eine ausgewogene Ernährung, viel Wasser und weniger Zucker sind oft schon die halbe Heilung.
Reinigen, aber richtig
Egal, ob du Make-up trägst oder nicht: Reinige dein Gesicht morgens und abends sanft. Tagsüber lagern sich Schmutzpartikel und Staub auf der Haut ab, die Poren verstopfen und behindern die Regeneration.
Aber Achtung: Viele Reinigungsprodukte enthalten Alkohol oder austrocknende Stoffe.
Wenn du nach der Reinigung ein Brennen oder Spannungsgefühl verspürst, ist das ein Warnzeichen.
Achte auf natürliche Inhaltsstoffe und sanfte Formulierungen – sie bewahren den Säureschutzmantel deiner Haut und unterstützen ihre Regeneration.
Fazit: Gesunde Haut beginnt mit Bewusstsein
Wenn du Pickel loswerden willst, beginne nicht mit dem nächsten neuen Produkt, sondern mit einem ehrlichen Blick auf das, was du gerade verwendest.
Schau auf die Inhaltsstoffe, vermeide Paraffine, Silikone und Mikroplastik – und gib deiner Haut die Chance, wieder zu atmen.
Wenn du dir unsicher bist, welche Produkte für dich geeignet sind, unterstütze ich dich gerne dabei.
Unten kannst du deinen Termin für eine persönliche Hautanalyse oder Beratung buchen.
Ich freue mich darauf, dir zu helfen, deine Haut wieder in Balance zu bringen.
Deine Susanne Kaußen
